05:00 (Ungarischer Zeit) Zeit zum Aufstehen, Auffrischen, Zusammenpacken, und uns auf den Weg zum Bahnhof zu begeben
05:45 Wir radeln durch Budapest zum Bahnhof
06:00 Wir haben unseren Zug auf Gleis 11 gefunden, nehmen die Taschen von den Räder ab und schleppen Taschen und Räder drei besonders schmale und steile Treppen in unser Zugabteil.
06:10 Nachdem wir feststellen, dass wir unser kleines, recht enges Zugabteil mit anderen Personen teilen müssen, beschliessen wir andere Plätze zu suchen die näher bei den Rädern sind.
06:40 Endlich, die Zugfahrt beginnt!!
Nachdem wir unsere Taschen verstauen, und uns die Landschaft aus dem Fenster begucken, beschliessen wir im Zugrestaurant Kaffee zu holen und unser mitgebrachtes Frühstück zu essen.
Es scheint auch, dass wir jede Stunde anhalten um unsere Lokomotive zu wechseln, was zwar interessant zum Ansehen ist, aber gleichzeitig eine wahnsinns Zeitaufwendung ist
10:30 (Ungarischer Zeit) Der Zug hält an, an den Türen stellen sich ungarische Grenzpolizisten auf um die Ausgänge zu blockiern. 3 Polizisten stempeln unsere Ausweise und gehen auf einmal im Stechschritt zum anderen Ende des Zuges—mit unseren Ausweisen. Irgendwie haben wir ein ziemlich unsicheres Gefühl und uns dreht es so ziemlich den Magen um bei dem Gedanken, dass unser Zug ohne unsere Pässe weiter fahren würde. Zum Glück hat uns der Schaffner beteuert, dass das entnehmen der Pässe “No Prroblähm” wäre. Und siehe da nach 10 Minuten (oder nach einer kleinen Ewigkeit) erscheinen unsere Pässe mit 3 netten Grenzpolizisten wieder.
10 Minuten später um 11:50 erreichen wir Rumänien
11:58 (Rumänischer Zeit) der Zug hält schon wieder an, diesmal kommt ein rumänischer Polizist an Bord und nimmt die Ausweise mit. Allerdings waren wir diesmal nicht so beunruhigt, und so kam er nach 10 Minuten wieder mit gestempelten Ausweis zurück.
13:30 Zeit das Vesper auszupacken, es gibt Brötchen, Salami, Käse, und geräucherte Ungarische Würstchen, die besonders lecker sind
14:35 Hört denn diese Zugfahrt irgendwann mal auf ???!!!
14:57 Noch mal eine neue Lokomotive…gute Gelegenheit was zu knabbern!
15:00-17:00 Wir wechseln uns ab ein kleines Nickerchen zu machen, während immer einer ein Auge auf den komischen Kerl hat, der die ganze Zeit unsere Taschen beäugelt.
17:00 Sind wir endlich da???? Warum haben wir hier ständig das Gefühl nicht genug zum Kabbern dabei zu haben?
18:30 Abendbrot, es geht nichts über Brötchen, Salami, Käse, und geräucherte Würstchen 4 Mal in einem Tag!!! Lecker!!
18:50 Hat irgendjemand einen Vorschlag was wir die nächsten 4.5 Stunden anstellen könnten? Vielleicht könnten wir ja ein bisschen zum Fenster raus gucken, weil das haben wir ja nur die letzten 12 Stunden gemacht!
Oh, ja und ist es vielleicht möglich diesen “IC” mal schneller als 65Kmh fahren zu lassen?
20:00 Oh guck mal, schon wieder eine Haltestelle! Da ist auch schon wieder ein verwilderter Hund (angeblich gibt es hier ziemlich viele davon, und das können wir seit der Einreise in Rumänien nur bestätigen)
20:15 Es wird dunkel draussen
20:30 Hoppla, na jetzt ist es Wirklich dunkel draussen, und nur noch 3 Stunden bis wir ankommen
23:30 ENDLICH!!!! Wir sind da, und schaffen alle unsere Sachen vom Zug
23:45 Wir werden von allen Seiten seltsam bestaunt als wir unsere Fahrräder bepacken und uns auf dem Weg zur Jugendherberge machen
00:15 Da wir wussten, dass unser Zug erst spät ankommt haben wir Reservierungen für ein Appartment gemacht. Nur leider, als wir endlich ankommen ist keiner da um uns reinzulassen. Keiner macht die Tür auf, und keiner beantworted das Telefon. Na Super!!
00:30 Ein recht netter rumänischer Polizist der in der Gegend auf Patrolle ist, hilft uns eine Jugendherberge zu finden
00:40 Auf dem Weg zur neuen Herberge treffen wir auf einen anderen Polizisten, der uns bis zur Herberge begleitet, was wirklich hilfreich war, da es in der Stadt viele Bauarbeiten und Umleitungen gibt
01:00 Enlich, wir sind angekommen, und es sind 4 Betten frei! Gute Nacht!
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