Über unsere erste Nacht im Ft. Desoto Zeltplatz gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Ausser dass unser kleiner Waschbären Freund sich mitten in der Nacht über unsere Gegenwart aufgeregt hat, sich vor unserem Zelt aufstellte, und fleissig vor sich hinschnatterte, und einem seltsamen Vogelgeschrei, war die Nacht eigentlich ziemlich ruhig. Da wir nur das Moskito Netz übern Zelt hatten, war es auch nicht all zu heiss und wir hatten die ganze Nacht eine sanfte Briese durchs Zelt wehen.
Irgendwie ist es was ganz Bezauberndes früh bei Vogelgesang aufzuwachen und die Sonne über dem Meer aufgehen zu sehen.
Jennifer und ihre Freundin sollten heute früh kommen, um mit uns auf die kleine Insel “Egmont Key” zu gehen. Während wir auf die Zwei warten, machen wir uns erst mal Kaffee und essen Frühstück. Zu unserer Verwunderung, oder besser Begeisterung, hatten wir einen Kranich, ein paar Eichhörnchen, Raben, Waschbären, und alle möglichen anderen Vögel durch unser Lager schwirren die uns erst mal gute Unterhaltung boten. Sie schienen alle ganz geduldig auf ein paar Krümel zu warten, nur leider waren wir selbst so hungrig, dass nicht viele Krümel übrig waren.
Als unsere Besucher endlich angekommen sind, haben wir uns aufgemacht die Fähre nach Egmont Key zu erwischen. Da wir alle zum ersten Mal dort waren, waren wir total erstaunt was es dort alles auf der kleinen Insel zu sehen gibt. Ausser dem berühmten Leuchtturm gibt es dort noch zwei weitere Forts, ein paar Ruinen, einen kleinen Friedhof, verschiedene Gebäude vom Spanischen Krieg, und eine ewig-lange Ziegelstein bepflasterte Strasse mit noch längeren Gehwegen. Natürlich sind alle wichtigen Gebäude und Historische Plätze mit kleinen Tafeln versehen um sich über alles zu informieren. Nachdem wir jede Ecke und Nische der kleinen Insel erkundet haben sind wir zum abkühlen erst mal kurz ins Meer gesprungen, bevor wir mit der Fähre wieder zum Festland zurückkehrten.
Da so viel Herumlaufen hungrig macht, haben wir erst mal was gegessen und erholten uns am Zeltplatz mit Lesen und Faulenzen. Natürlich schaukelten wir auch in bisschen in unseren Hängematten und sind vielleicht hier und da ein bisschen eingedöst.
Von der kleinen Siesta erfrischt haben wir uns erst mal auf die Räder geschwungen, sind ein bisschen durch den Ft. Desoto Park geradelt, und sind danach am Zeltplatz ein bisschchen Angeln gegangen.
Jessica hatte den Fang des Tages, einen “Cat Fish”, der leider ungenießbar ist. Dafür hat er sich aber mit samt dem Angelhaken von Jessica’s Angel freigemacht; und somit war dann erst mal Schluss mit dem Angelwettbewerb.
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